Wir verwenden Cookies zur optimalen Gestaltung unserer Website. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Cookie-Richtlinien
Aktivieren Sie Cookies zur Optimierung der Website-Nutzung. Cookies zulassen Unsere Cookie-Richtlinien

Bitte beachten Sie, dass diese Rezepturen zur diätetischen Unterstützung im Fall von ernsthaften Leiden und Genesungsproblemen entwickelt wurden und nur auf Anweisung eines Tierarztes verwendet werden sollten.

Ich verstehe und wollen die Veterinary Diets zu sehen Zurück zur Produktübersicht

ERZIEHUNG ZUR GEHORSAMKEIT UND SELBSTSTÄNDIGKEIT

Wie gewöhne ich meinem Welpen das Bellen ab?

Bellen ist bei Welpen ein natürliches Verhalten. Als eines der wenigen Kommunikationsmittel, das der Welpe hat, um sich mit Ihnen zu verständigen, wird damit meist eine Reaktion bezweckt. Wenn Sie auf seine Bedürfnisse eingehen, können Sie das Bellen fast ganz abstellen. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung, damit Ihr Welpe überschüssige Energie nicht durch Bellen abbauen muss. Lassen Sie ihn möglichst nicht für längere Zeit allein.

Wenn er bellt, dürfen Sie ihn nicht loben oder füttern, weil er das als Aufforderung zum Weitermachen verstehen würde. Den Welpen anschreien bringt auch nichts – ganz im Gegenteil: Er könnte das Ganze als Spiel auffassen und noch mehr bellen. Verwenden Sie einen einfachen Befehl wie „Still!“, den Sie in normalem, aber bestimmtem Tonfall aussprechen. Wenn er daraufhin aufhört zu bellen, loben Sie ihn und geben Sie ihm ein Leckerli. Er wird schnell begreifen, dass es für ihn von Vorteil ist, mit dem Bellen aufzuhören.

Wie gewöhne ich meinem Welpen das Betteln ab?

Der beste Weg, einem Welpen das Betteln bei Tisch abzugewöhnen, besteht darin, von Anfang an hart zu bleiben. Wenn es dafür schon zu spät ist, können Sie Folgendes versuchen:

  • Den Welpen füttern, wenn Sie essen, und so Ihre Mahlzeit gleichzeitig mit ihm einnehmen.
  • Ihm einen Nylonknochen zum Kauen geben, während Sie essen.
  • Ihn vor dem Essen bewegen, damit er sich nachher ausruhen muss und weniger ans Fressen denkt.
  • Ihm beim Essen keine Beachtung schenken.
  • Ihn (wenn es gar nicht anders geht) in seine Box einsperren.

WENN DER WELPE ÄLTER WIRD

Mit zunehmendem Alter wird Ihr Welpe selbständiger, und sein Charakter bildet sich aus. Das ist für Sie und ihn eine spannende Zeit, in der bestimmte Verhaltensweisen und Entwicklungen jedoch stark an Ihren Nerven zerren können! Im Folgenden erfahren Sie, auf was Sie sich in dieser Phase gefasst machen müssen und wie Sie damit umgehen sollten.

Ihre Autorität wird in Frage gestellt.

In freier Wildbahn würde ein vier bis sechs Monate alter Welpe den Bau verlassen, die Umgebung erkunden und lernen, wie man Kleintiere erbeutet, und auf diesem Weg von Tag zu Tag stärker, geschickter und selbstständiger.

Auch im häuslichen Umfeld treten natürliche Bedürfnisse dieser Art auf. Ihr Welpe wird sie instinktiv herausfordern, Ihre Autorität auf die Probe stellen und versuchen, jeden seiner Hausgenossen, egal, ob Kind oder Haustier, ganz besonders aber Sie zu dominieren. Es kann auch vorkommen, dass er in dieser Entwicklungsphase gerade erst erlernte Befehle nicht mehr ausführt oder durch Fehlverhalten versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Zeigen Sie ihm, wer der Chef ist.

Auf derartiges Gebaren sollten Sie geduldig und zugleich energisch reagieren. Erteilen Sie Befehle in strengerem Tonfall, und wenn Ihr vierbeiniger Youngster sich „daneben benommen“ hat, ignorieren Sie ihn vorrübergehend. Bekräftigen Sie immer wieder Ihre Leitrolle. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Welpe sich auf dem Sofa breit macht, verbieten Sie es ihm von vorneherein. Denn wenn Sie ein paar Wochen später die Regeln auf einmal ändern, wird er es nicht verstehen. Nehmen Sie ihn also konsequent vom Sofa herunter, bis er es nicht mehr versucht. Belohnen Sie richtiges Verhalten mit viel Lob und eventuell mit einem gesunden Leckerli. Durch Wiederholung prägt sich dabei erlerntes Verhalten ein.

Bringen Sie ihm friedliches Spielen bei.

Es kann vorkommen, dass Ihr Welpe Sie testet, indem er Sie sanft beißt. Vermeiden Sie in diesem Fall tunlichst jegliche Spiele, die ihn zum Beißen reizen. Eine der Grundregeln lautet: Provozieren Sie einen Welpen nie mit Handbewegungen.

Manchmal wird Ihr Welpe auch seine Kräfte messen wollen und Sie auffordern, an einem Spielzeug zu zerren, das er im Maul hält. Wenn Sie ziehen, zieht er fester und erwartet, dass Sie es ihm gleichtun. Wenn Sie Spiele mit Körpereinsatz unter Kontrolle behalten und nicht ausufern lassen, ist die Sache in Ordnung. Doch sobald es allzu wild und ruppig zugeht, ist es an der Zeit aufzuhören.

Greifen Sie zur Leine

Das Spazierengehen an der Leine ist ein wichtiger Bestandteil der Welpenerziehung. Fangen Sie zu Hause damit an: Dort fühlt Ihr Welpe sich wohl, und Sie haben die Umgebung unter Kontrolle. Als Erstes legen Sie ihm das Halsband an und geben ihm gleich danach ein Leckerli, damit er versteht, dass das Halsbandtragen etwas Positives ist. Wenn Sie ihm das Halsband anlegen und gleich wieder abnehmen, wird er die Belohnung hingegen falsch verstehen. Legen Sie ein paar gesunde Snacks in eine Schüssel auf der einen Seite des Raumes und gehen Sie mit dem angeleinten Welpen von der anderen Seite aus auf die Schüssel zu. Als Nächstes können Sie versuchen, ihn an der locker gelassenen Leine zu führen, wobei Sie in der anderen Hand ein Leckerli als Köder halten.

Vertiefen Sie diese Übung nach und nach. Ziehen Sie dabei nicht an der Leine, weil der Welpe sonst vielleicht störrisch reagiert und das Ganze zum Tauziehspiel ausartet. Sobald das Laufen an Leine drinnen gut klappt, können Sie es im Garten (falls vorhanden) ausprobieren. Seien Sie geduldig und loben Sie Ihren Welpen, wenn er es richtig macht. Und bedenken Sie: Sie wissen, dass das Laufen an der Leine nichts Schlimmes ist – er muss es erst lernen.

Schlafenszeit

Grenzen auszureizen ist kräftezehrend. Entsprechend groß ist der Schlafbedarf bei Welpen. Wie Sie bereits bemerkt haben, schließt Ihr kleiner Liebling oft und lange die Augen, um sich auszuruhen. Die neuen anstrengenden Spiele machen ihn noch müder. Lassen Sie ihn also schlafen!

Wenn er auf sein Nickerchen eingestimmt werden muss, probieren Sie Folgendes:

  • Legen Sie ihn behutsam in sein Körbchen und bleiben Sie ein paar Minuten bei ihm, bis er sich eingekuschelt hat.
  • Dann verlassen Sie den Raum und schließen die Tür. Wenn er winselt oder den Aufstand probt, bleiben Sie hart und lassen Sie ihn. Wenn er wirklich müde ist, wird er schnell einschlafen.

Wenn Sie in Erziehungsfragen weiteren Rat oder Hilfe brauchen, können Sie sich an den nationalen Züchterverband oder einen eingetragenen Hundeverhaltensberater/-therapeuten wenden.


Starten Sie Ihren Product suche?

Lorem ipsum dotor amet requiem

Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident