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Bitte beachten Sie, dass diese Rezepturen zur diätetischen Unterstützung im Fall von ernsthaften Leiden und Genesungsproblemen entwickelt wurden und nur auf Anweisung eines Tierarztes verwendet werden sollten.

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GEHORSAMKEITSTRAINING UND DER UNABHÄNGIGE WELPE

Vet’s corner

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Warum ist es so wichtig, den Welpen zu Hause zu pflegen?

Durch die Pflege Ihres Welpen entwickeln Sie nicht nur ein Verständnis für seinen wachsenden und im Wandel befindlichen Körper, sie bereiten den Welpen auch auf die Untersuchungen beim Tierarzt vor. Was Sie alles zu Hause erledigen können:

  • Striegeln Sie ihn regelmäßig mit einer für seine Hunderasse geeigneten Bürste. Achten Sie dabei darauf, ihn nicht zu kratzen.
  • Heben Sie ihn täglich auf einen Tisch und streichen Sie vom Kopf bis zum Schwanz über seinen Körper. Vergewissern Sie sich, dass seine Augen, Ohren und Nägel gesund aussehen.
  • Wenn er sehr schmutzig ist, sollten Sie ihn mit einem geeigneten Welpen-Shampoo waschen, das nicht in den Augen brennt und die Haut nicht reizt. (Allerdings müssen Welpen wirklich nur dann gebadet werden, wenn sie ausgesprochen schmutzig sind.)

Wie hindert man einen Welpen am Bellen?

Sie sollten Ihren Welpen mittlerweile in einer Hundeschule angemeldet haben. Hunde bellen aber von Natur aus. Oft erfolgt auf das Bellen eine Reaktion – Ihr Hund kommuniziert mit Ihnen auf eine der wenigen Arten, die ihm zur Verfügung stehen. Wenn Sie auf die Bedürfnisse Ihres Hundes eingehen, können Sie sich viel Lärm ersparen.

Sorgen Sie bei Ihrem Welpen für ausreichend Bewegung, damit er weniger überschüssige Energie durch Bellen loswerden muss. Wenn möglich, lassen Sie ihn nicht allzu lange allein. Wenn er bellt, dürfen Sie ihn nicht loben oder füttern. Dadurch verstärken Sie dieses Muster. Auch wenn Sie Ihren Welpen anschreien, könnten Sie das Gegenteil bewirken. Möglicherweise bellt er noch lauter zurück.

Wie verhindert man, dass der Welpe um Futter bettelt?

Wenn man verhindern will, dass der Welpe bei Tisch um Futter bettelt, sollte man ihn gar nicht erst vom Tisch aus füttern. Falls dieser Ratschlag für Sie zu spät kommt, können Sie Folgendes versuchen:

  • Füttern Sie ihn zu Ihren eigenen Essenszeiten, sodass Sie Ihre Mahlzeiten gleichzeitig einnehmen.
  • Lassen Sie ihn auf einem Plastikknochen herumkauen, während Sie essen.
  • Sorgen Sie vor Ihren Mahlzeiten für Bewegung, damit der Hund sich lieber ausruhen als fressen will.
  • Ignorieren Sie ihn, während Sie essen.
  • Verbannen Sie ihn in seine Hundekiste (der letzte Ausweg).

Es gibt eine Phase im Leben jedes Welpen, in der er unabhängig wird und sein Charakter beginnt, sich zu zeigen. Eine wunderbare Phase, wie wir finden. Aber (es gibt doch immer ein „aber“): In dieser Entwicklungsphase treten auch einige Verhaltensmuster auf, die Ihr Nervenkostüm ganz schön belasten können. Hier erfahren Sie, worauf Sie sich einstellen sollten und was Sie dagegen unternehmen können.

Ihre Autorität wird in Frage gestellt

Im Alter von vier bis sechs Monaten wollen Welpen sich vom Rockzipfel ihrer Mutter lösen. In der freien Wildbahn würde der Hund in diesem Alter den Bau verlassen, umherstreifen und lernen, wie man kleine Tiere jagt. Er würde jeden Tag stärker werden, sich neue Fähigkeiten aneignen und immer unabhängiger werden.

Auch im häuslichen Umfeld vernimmt der Hund diesen Ruf der Natur. Seine Instinkte befehlen ihm, Ihre Führungsrolle in Frage zu stellen, und er wird versuchen, Lebewesen in seinem Umfeld zu dominieren – Sie, die Kinder, die Katze ... Aber in erster Linie Sie. In dieser Phase kann es auch vorkommen, dass er plötzlich erlernte Befehle nicht mehr befolgt oder sich schlecht benimmt, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Zeigen Sie ihm, wer das Sagen hat.

Sie müssen angesichts dieses Verhaltens bestimmt, aber geduldig auftreten, und dürfen nicht die Nerven verlieren. Bestehen Sie auf Ihren Befehlen und bestrafen Sie ihn, indem Sie seinen Wunsch nach Aufmerksamkeit ignorieren (allerdings nur für kurze Zeit, direkt nachdem er sich schlecht benommen hat).

Bestehen Sie auf Ihrer Position an der Spitze des Rudels. Falls Sie nicht wollen, dass der Hund es sich auf dem Sofa bequem macht, dann lassen Sie das auch nicht zu. Wenn Sie später plötzlich die Regeln ändern wollen, wird er es nicht mehr verstehen. Schubsen Sie ihn wieder und wieder von seinem Platz, bis er es satt hat, es zu versuchen. Um ihm zu beweisen, dass Sie ihn dennoch lieben, sollten Sie gutes Benehmen loben und ihm vielleicht einen gesunden Leckerbissen zustecken. Durch positive Bestärkung wird erlerntes Verhalten zur Gewohnheit.

Bringen Sie ihm bei, friedlich zu spielen

Es kann vorkommen, dass Ihr Welpe seine Grenzen austestet, indem er beim Spielen leicht nach Ihnen schnappt. Spiele, die ihn zum Beißen animieren, sollten natürlich auf jeden Fall vermieden werden. (Bisse tun weh, ganz egal, wie niedlich der Übeltäter ist.) Generell sollten Sie darauf verzichten, provokant mit den Fingern vor Ihrem Welpen herumzuwedeln.

Manchmal möchte Ihr Welpe es auch einfach ein bisschen rauer angehen. Er möchte, dass Sie versuchen, ihm ein Spielzeug zu entreißen, das er im Maul hält. Wenn er Sie so weit hat, zieht er immer fester, um Sie weiter anzustacheln. Sollten Sie dabei mitmachen? Leider nein. Grobe Spiele in diesem Alter können böse enden und sind deshalb keine gute Idee. Wenn es zu spielerischen Raufereien kommt, Sie dabei die Kontrolle haben und alles eher ruhig verläuft, ist es in Ordnung. Aber wenn es immer grober zugeht, ist es an der Zeit, dem ein Ende zu bereiten. Aggressionen sind nur ein Knurren entfernt.

An der Leine halten

Ein Welpe, der nicht angeleint ist, braucht nur einen einzigen Moment, um auf die Straße zu laufen. Wir haben das schon miterlebt. Damals ist dem Welpen zum Glück nichts passiert und auch sonst wurde niemand verletzt. Der Hund, sein Besitzer und der Fahrer, der gerade noch bremsen konnte, waren aber ziemlich geschockt, als ihnen klar wurde, dass nur wenige Zentimeter gefehlt hatten.

Deshalb muss Ihr Welpe unbedingt lernen, an der Leine zu laufen. Üben Sie es zuerst im Haus, wo er sich wohlfühlt und Sie die Umgebung unter Kontrolle haben. Geben Sie ein paar gesunde Leckerbissen in einen Napf auf der anderen Seite des Raumes und lassen Sie ihn an der Leine neben Ihnen auf den Napf zugehen. Versuchen Sie als Nächstes mit einer Leckerei in der Hand, den Welpen locker an der Leine neben Ihnen her gehen zu lassen. Die Leckerei dient ihm dabei als Motivation.

Bauen Sie langsam darauf auf. Ziehen Sie nicht an der Leine: Ihr Welpe wird sich dagegenstemmen und über kurz oder lang werden Sie mit ihm Tauziehen spielen müssen. Sobald das angeleinte Laufen im Haus gut funktioniert, können Sie in den Garten wechseln (falls Sie über einen verfügen). Zeigen Sie sich geduldig und loben Sie Ihren Welpen, wenn er alles richtig macht. Ihnen ist natürlich klar, dass das angeleinte Gehen kein Problem darstellt. Ihrem Hund müssen Sie das aber erst beweisen.

Ihr Welpe allein zu Haus

Stellen Sie sich den Tag vor, an dem Sie Ihren Welpen zum ersten Mal allein zu Hause lassen müssen. Die großen, traurigen Augen, das Wimmern, das einsame Starren aus dem Fenster – und wie es erst Ihrem Hund ergehen mag? Aber so schlimm muss es gar nicht sein. Zumindest nicht für ihren Hund. Wenn Sie Ihren Welpen sorgfältig darauf vorbereiten, können Sie die Symptome der Trennungsangst (die vom Wimmern bis hin zum Zerkauen der Stühle Ihres Lieblingssessels reichen) lindern, sodass ein Alleinsein letztlich kein Problem mehr darstellt.

Es geht darum, Ihren Welpen langsam daran zu gewöhnen, von Ihnen getrennt zu sein. Verlassen Sie anfangs nur für ein paar Minuten den Raum. Bleiben Sie jedes Mal ein bisschen länger weg. Danach (atmen Sie tief durch und) verlassen Sie für ein paar Minuten ganz das Haus. Sofern Ihr Welpe nicht von Anfang an unter Stress steht, sollte es ihm nichts ausmachen, sich in dem Wissen, dass Sie bald wieder zurück sind, kurz einmal allein die Zeit zu vertreiben.

Wenn Sie diese Trennungsübungen ein bis zwei Wochen durchgeführt haben, können Sie es darauf ankommen lassen und Ihren Welpen einmal länger allein zu Hause lassen. Führen Sie ihn vorher unbedingt Gassi und sorgen Sie dafür, dass sich in seinem Napf Wasser befindet und er ein Bett hat, in dem er sich ausruhen kann. Lassen Sie ihn allein und versuchen Sie, sich keine Sorgen zu machen – Ihrem Welpen macht es wahrscheinlich weniger aus als Ihnen selbst!

Schlafenszeit

Während dieser aufregenden Phase braucht Ihr Welpe besonders viel Schlaf. Sie wissen natürlich bereits, wieviel Zeit er gerne mit Dösen verbringt. Die längeren Spielphasen ermüden ihn aber zusätzlich, also lassen Sie ihn so viel schlafen, wie er will.

Wenn Sie ihn dazu ermutigen müssen, sich auszuruhen, können Sie Folgendes versuchen:

  • Legen Sie ihn behutsam in sein Bett und bleiben Sie ein paar Minuten bei ihm, während er es sich bequem macht.
  • Verlassen Sie den Raum und schließen Sie die Tür. Falls er wimmert oder bellt, bleiben Sie hart und lassen Sie ihn allein. Wenn er wirklich müde ist, sollte er bald einschlafen.
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