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Bitte beachten Sie, dass diese Rezepturen zur diätetischen Unterstützung im Fall von ernsthaften Leiden und Genesungsproblemen entwickelt wurden und nur auf Anweisung eines Tierarztes verwendet werden sollten.

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SO WIRD IHR WELPE GESELLSCHAFTSFÄHIG

Das für das Zusammenleben in der Familie erforderliche soziale Verhalten ist Hundebabys ebenso wenig angeboren wie Menschenbabys. Daher sollte Ihr Welpe nicht nur gehorchen, sondern sich auch Menschen und anderen Tieren gegenüber friedlich verhalten. Das zu erreichen, ist nicht ganz einfach, doch mit Hartnäckigkeit und Geduld klappt es. Nachstehend finden Sie einige Tipps, wie Sie’s anpacken können.

Stadien der Welpenentwicklung

Bevor Sie sich Gedanken über eine Sozialisierungsstrategie für Ihren Welpen machen, hier ein paar grundlegende Dinge zum Thema Welpenentwicklung.

  • Sieben bis acht Wochen: Das ist das Stadium, in dem viele Züchter ihre Welpen entwöhnen und abgeben, und der ideale Zeitpunkt, um einen Welpen bei sich aufzunehmen, denn in diesem Alter werden Welpen selbstständiger, interessieren sich zunehmend für ihre Umgebung und andere Zeitgenossen.
  • Acht bis zehn Wochen: Jetzt kann Ihr kleiner Liebling anfangen zu „fremdeln“. Die meisten Welpen reagieren in dieser Altersstufe ängstlich auf Dinge, die sie noch nicht kennen, weichen Herrchen oder Frauchen nicht von der Seite und erschrecken sich leicht. Da Ängstlichkeit allmählich entsteht (ab fünf bis sieben Wochen), können Sie Ihren Welpen in dieser Phase noch an neue optische und akustische Eindrücke, Menschen und interessantere Spiele und Erfahrungen heranführen und so Einfluss darauf nehmen, wie ausgewogen der erwachsene Hund später sein wird. Allzu laute und bedrohliche Erfahrungen sollten Sie ihm in dieser Phase jedoch ersparen.
  • Zehn Wochen: Jetzt ist Ihr Welpe bis zum Erwachsenenalter ein zunehmend neugieriger und abenteuerlustiger Youngster. Dieses Stadium ist ideal, um neue Erfahrungen zu machen und dem jungen Hund soziales Verhalten beizubringen (manche Welpen machen eine zweite Angstphase zwischen sechs und vierzehn Monaten durch).

Neue Menschen kennenlernen

Die Welt ist voll von Menschen aller Art, und es ist wichtig, dass Ihr Vierbeiner den Umgang mit anderen Zeitgenossen lernt. Belohnen Sie ihn jedes Mal, wenn er sich wie gewünscht verhält.

  • Bringen Sie ihn in der gewohnten häuslichen Umgebung für kurze Zeiträume mit ruhigen Menschen in Kontakt. Bitten Sie Ihre Gäste, in die Hocke zu gehen, um Ihren kleinen Liebling zu begrüßen, und lassen Sie ihm Zeit, auf sie zuzugehen. Das gibt ihm das Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben.
  • Sobald Ihr Welpe an „Hausbesuche“ gewöhnt ist, versuchen Sie, mit ihm in den Park oder einen Hundezwinger zu gehen. Lassen Sie ihn selbst entscheiden, wem er sich nähern will und wie lange die Begegnung dauern soll. Erzwingen Sie nie eine Begegnung, wenn er ängstlich reagiert (und fragen Sie sich, ob die betreffende Person überhaupt von Ihrem Welpen begrüßt werden möchte – manche Leute haben selbst vor Welpen Angst).
  • Führen Sie Ihren Hund auch an Menschen unterschiedlicher Rasse, ethnischer Herkunft, Physiognomie (mit/ohne Brille oder Bart), Altersstufe und Berufszugehörigkeit. Manche Hunde entwickeln eine Abneigung gegen Menschen, die anders als Sie und folglich ungewohnt aussehen – Ihr Briefträger wird es Ihnen danken!
  • Sobald Ihr Welpe sich mit unbekannten Erwachsenen wohlfühlt, stellen Sie ihm größere Kinder vor. Überwachen Sie Begegnungen mit Kindern stets, weil Kinder Ihren Welpen erschrecken können. Wenn Sie selbst keine haben, nehmen Sie Ihren Welpen mit in den Park. Er wird dort wahrscheinlich von selbst auf Kinder zugehen. Bitte beachten Sie: Auch wenn Sie selbst keine Kinder haben, sollten Sie Ihren Welpen an Kinder gewöhnen. Hunde, die in jungem Alter keinen Umgang mit Kindern haben, entwickeln später oft ein aggressives Verhalten gegenüber Kindern. Kleinkinder, die herumtoben und schrille Töne von sich geben, können bei Hunden, die keine Kinder gewohnt sind, Raubtierinstinkte auslösen.

Mit anderen Hunden zurechtkommen

Auch Welpen, die sich fast wie Menschen fühlen, müssen lernen, mit ihren Artgenossen klarzukommen, denn schon beim täglichen Sparziergang kommt es immer wieder zu Begegnungen mit anderen Hunden. Lassen Sie Ihren Welpen den anderen Hund beschnuppern und ein bisschen mit ihm spielen, aber treten Sie zurück, wenn Ihr Welpe ängstlich reagiert.
Die Sozialisierung mit anderen Hunden ist gerade bei dominanten oder aggressiven Rassen wichtig.

Mit anderen Haustieren klarkommen

Dicke Freunde werden Ihr neuer Welpe und der hauseigene Siamese zwar vielleicht nie, doch sollten beide zumindest lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren. Tun Sie den Neuankömmling zunächst in einen Zwinger, damit das alteingesessene Haustier sich ihm im Schutz des Gitters annähern kann. Verlängern Sie die Dauer dieser Annäherungen schrittweise, bevor Sie eine direkte Begegnung arrangieren. Bleiben Sie wachsam, bis Sie sicher sind, dass das Ganze reibungslos verlaufen wird. Bedenken Sie, dass auch ein noch so gut erzogener und sozialisierter Welpe den Instinkt hat, Tiere zu jagen, die für ihn eine mögliche Beute sind. Halten Sie ihn deshalb fern von Hamstern, Kaninchen oder Meerschweinchen.

Mit neuen Situationen fertig werden

Lärmquellen wie Staubsauger können für Ihren jungen Welpen furchterregend sein. Führen Sie ihn schrittweise an neue Situationen heran, damit er keine Angst bekommt.

Lassen Sie ihn Staubsauger, Auto, Babyspielzeug und Mixer im ausgeschalteten Zustand erkunden und bringen Sie ihn danach in sichere Entfernung, bevor Sie das Gerät kurz einschalten, damit er sich an das Geräusch gewöhnen kann. Dann schalten Sie das Gerät wieder ab, bleiben daneben stehen und rufen Ihren Welpen. Belohnen Sie ihn, wenn er kommt, und wiederholen Sie die Übung, indem Sie die Einschaltzeit schrittweise verlängern. Rufen Sie ihn am Ende auch dann, wenn das Gerät noch läuft. So wird er selbst merken, dass Autos, Staubsauger, die Waschmaschine oder Babyspielsachen gar nicht so schlimm sind.

Gehen Sie zur Vertiefung der Übungen in die Hundeschule, wo Sie bei Problemen Unterstützung und Beratung erhalten. Lesen Sie dazu auch den Artikel „Wie finde ich eine Hundeschule?“


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