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Bitte beachten Sie, dass diese Rezepturen zur diätetischen Unterstützung im Fall von ernsthaften Leiden und Genesungsproblemen entwickelt wurden und nur auf Anweisung eines Tierarztes verwendet werden sollten.

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WELPENPFLEGE – BEWEGUNG UND GESUNDE GELENKE

Ihr heranwachsender Welpe verfügt tagtäglich über mehr Muskelkraft und benötigt folglich mehr Auslauf und Bewegung, um sich richtig auszutoben. Jeder Hundehalter hat die Pflicht, seinen Vierbeiner mindestens einmal täglich auszuführen. Doch bevor Sie die alte Frisbeescheibe aus einem Karton oder Ihrem Schuppen hervorholen, sollten Sie sich ein paar Gedanken über die Gelenke Ihres Welpen und deren gesunde Entwicklung machen.

Halten Sie die Gelenke Ihres Welpen auf Dauer gesund.

Hinter dem Ball herjagen, über Holzstämme springen, wie der Wind flitzen: Mit jedem Tag entfaltet Ihr Welpe mehr Kräfte und entwickelt eine ungeheure Energie, die seine Gelenke stärker belasten. Doch sollten Sie bedenken, dass zu viel Anstrengung zu früh (selbst das Herausspringen aus einem Auto) später zu Gelenkbeschwerden führen kann. Eine Grundregel lautet: Rechnen Sie pro Lebensmonat 5 Minuten Bewegung ein (bis zu zwei Mal täglich), solange bis Ihr Welpe voll ausgewachsen ist. Das entspricht bei einem 3 Monate alten Welpen 15 Minuten (bis zu zwei Mal täglich), bei einem 4 Monate alten Welpen 20 Minuten usw. Wenn er ausgewachsen ist, kann er deutlich länger Auslauf und Bewegung haben.

Übungen und Bewegung fördern die Erhaltung der Muskelmasse. Doch angesichts der Tatsache, dass ein Hundeskelett im Schnitt aus 321 Knochen besteht (im Vergleich zu den 206 Knochen des menschlichen Skeletts), gilt es, im Welpenalter das richtige Gleichgewicht zwischen guter Ernährung und zunehmender Bewegung zu finden, die seinem Entwicklungsstadium angemessen ist. (Hinweis für Welpenbesitzer großer und sehr großer Rassen: Es kann bis zu 24 Monate dauern, bis Ihr Hund in der Lage ist, einen ausgiebigen Spaziergang durch hügeliges Gelände zu meistern.)

Halten Sie Ihren Hund davon ab, Hänge hinunter zu rasen, und heben Sie ihn aus dem Auto, bis er seine ausgewachsene Größer erreicht hat. Wählen Sie ein vollwertiges und ausgewogenes Premiumfutter mit hochwertigen Proteinen und angemessenem Kalzium-, Glucosamin- und Chondroitinsulfat-Gehalt, damit er gesunde Gelenkknorpel entwickelt.

Welpen großwüchsiger Rassen neigen viel eher zu Skelettentwicklungsstörungen. Durch die richtige Nahrung mit gemäßigtem Energie-, Kalzium- und Phosphorgehalt wächst Ihr Welpe in angemessener Geschwindigkeit zu einem gesunden Hund heran. Hinkt Ihr Hund oder winkelt längere Zeit eine Pfote an, suchen Sie einen Tierarzt auf.

Lassen Sie Ihren Welpen rennen.

Verteilen Sie das tägliche Bewegungspensum auf zwei oder drei Spaziergänge. Sollten Sie unter Zeitdruck stehen (was bei drei Spaziergängen pro Tag durchaus realistisch ist), animieren Sie Ihren Welpen auf dem Rückweg vom Park anhand verschiedener Spielsachen zum Rennen. Neben Frisbeescheiben und Kordeln zum Hinterherrennen ist ein einfacher Ball immer noch das beste Mittel, um Ihren Hund zum Laufen zu bringen.

Nehmen Sie anstelle eines Tennisballs, an dem leicht Dreck anhaftet, der sich im Rachen des Welpen festsetzen kann, einen für Hunde angemessenen weichen Ball mit einem Loch oder einen nicht aufgeblasenen Fußball. Bringen Sie ihm mit Enthusiasmus das „Ballspiel“ bei – und schon bald wird Ihr Hund ein begeisterter Fan des runden Leders sein.

Werfen Sie niemals Stöcke. Einer der häufigsten Gründe für Tierarztbesuche sind durch Stöcke verursachte, bisweilen schwere, wenn nicht gar lebensgefährliche Verletzungen von Maul und Rachen.

Bei all diesen „Jagdspielen“ sollten Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Hund nicht in ein bedrohliches „Geschoss auf vier Beinen“ verwandelt, der Jogger, Schafe usw. verschreckt. Führen Sie eine Roll-Leine mit sich und halten Sie ihn möglichst davon ab, die Jagd aufzunehmen. Wenn Sie sich in einer riskanten Situation befinden oder sehen, dass er beim Anblick eines anderen Tieres oder einer anderen Person seine Ohren aufstellt, nehmen Sie ihn sofort an die Leine, ziehen Sie kurz daran und lassen Sie ein deutliches „Nein“ verlauten. Richten Sie Ihren Blick weder auf Ihren Hund noch auf das Geschehen, dem seine Aufmerksamkeit gilt. Setzen Sie einfach Ihren Spaziergang mit einem aufmunternden „Weiter“ fort. Ziehen Sie nicht an der Leine, sondern geben Sie lediglich einen kleinen Ruck, erteilen Sie Ihren Befehl und lassen Sie die Leine locker, bis er Ihnen bereitwillig folgt.

Narrensicheres Rückruftraining

Je reifer, neugieriger und selbstsicherer Ihr Welpe wird, desto mehr Freiheiten nimmt er sich heraus. Hier folgen ein paar Tipps, wie Sie vermeiden, dass Ihre Befehle auf taube Ohren stoßen.

  • Verwenden Sie einen bestimmten Begriff für den Rückruf wie „Hier“ oder benutzen Sie die Hundepfeife. Ihn bei seinem Namen zu rufen, ist nicht eindeutig genug.
  • Bestrafen Sie niemals Ihren Hund, auch wenn er trotz Rückruf lieber 10 Minuten lang an einem Baum schnüffelt, als zu Ihnen zurück zu kommen. Belohnen Sie ihn systematisch. Sollte er sofort gehorchen, belohnen Sie ihn mit einem „Extra-Leckerli“. Dadurch machen Sie sich bei Ihrem kleinen Vierbeiner noch beliebter.
  • Bringen Sie Abwechslung in Ihre gemeinsamen Spaziergänge durch folgendes Spiel: Werfen Sie Ihrem Welpen ein Stück Trockenfutter zu und laufen Sie schnell davon. Sobald Ihr Welpe Sie eingeholt hat, loben Sie ihn ausgiebig und werfen Sie ihm ein anderes Stück zu. Setzen Sie das Spiel fort, bis Sie außer Puste sind (was einigen von uns ziemlich schnell passieren kann!).
  • Wenn Sie nicht gerne Rennen, aber gelegentlich in Gesellschaft spazieren gehen, bietet sich folgende Alternative an: Bitten Sie Ihre Begleitperson, Ihren Hund an der Leine zu halten, während Sie sich entfernen und hinter einen Baum verstecken. Nachdem Ihr Hund von der Leine losgemacht wurde, fordern Sie ihn mit Ihrem Rückruf-Befehl auf, Sie zu suchen. Loben Sie ihn, sobald er Sie gefunden hat.

Vom Training mit Arbeitshunden entlehnte Erziehungstipps

Im Alter von 8 Monaten ist Ihr Hunde selbstsicher genug und seine Gelenke stark genug, um an seine Grenzen zu gehen. Jetzt können Sie sich von den Fähigkeiten inspirieren, die Arbeitshunde im Training lernen.

  • Beispielsweise beginnt die Ausbildung von Schutzhunden, die sich Ihrem Besitzer vollkommen unterordnen, mit Obedience- und Agility-Training. Damit Ihr Hund agiler und flinker wird, können Sie ihn bei Ihren Spaziergängen über umgestürzte Bäume springen lassen und mit Ihm Slalomläufe um Pfähle veranstalten. Kleine Hunderassen lieben es, durch Reifen zu springen.
  • Trainer von Assistenz- und Blindenhunden haben sich einige Techniken ausgedacht, die sich auch zur Erziehung Ihres Hundes einsetzen lassen. Eine ausgesprochen effiziente Erziehungsmethode für drinnen wie draußen ist das so genannte Clicker Training. Damit können Sie Ihrem Welpen beibringen, Ihnen die Fernbedienung des Fernsehers zu bringen, Ihre Türschlüssel zu finden und sogar die Haustür zu schließen. Bei der Erziehung spielt auch die Stimme bzw. der Tonfall eine wichtige Rolle. Hunde reagieren mehr auf den Ton als auf das Wort selbst. Ein hoher, freudig klingender Ton erinnert Hunde an das Jaulen ihrer Mutter, mit dem sie ihre Welpen für braves Verhalten belohnt. Insbesondere Hütehunde gehorchen gut auf einen Pfeifton, der den Klang bzw. Rhythmus eines Befehls wie „Bei Fuß“ imitiert. Unser letzter Rat: Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihren Befehlen stets denselben Ton anschlagen.

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